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Für manche kann sie gar nicht früh genug losgehen, andere wiederum würden am liebsten komplett darauf verzichten: Die Rede ist von der Weihnachtszeit und allem, was dazu gehört. Zugegeben: Gehetzte Einkaufstouren, komplizierte Menüplanungen und überfüllte Weihnachtsmärkte mitten im Zentrum sind Gründe, den letzten Dezemberwochen im Jahr nicht immer entgegenzujubeln. Doch deswegen die Vorweihnachtsfreude ganz boykottieren? "Viel zu schade!" meint Hipburn und hat sich auf die Suche nach den perfekten Stimmungsmachern für eine besinnliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden gemacht.



Ein Hauch von Weihnachten in der Küche


Der beliebteste aller Advents-Klassiker, der uns jedes Jahr aufs Neue den ersten Hauch von Weihnachten in die Küche zaubert, ist zweifelsfrei der Geruch nach selbstgebackenen Keksen. Lecker, aber nicht allzu aufwendig müssen sie sein, sonst droht der Eifer, vorzeitig zu verschwinden. Tipp der Redaktion: "Weihnachtsbällchen" – sie sind kinderleicht zu machen und der zarte Geschmack von Mandeln und Kokos ist sogar für Gebäck-Muffel unwiderstehlich. So einfach geht’s: 250g weiche Butter, 100g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 100g Kokosraspeln, 300g Mehl und 100g gemahlene Mandeln miteinander verkneten und zu walnussgroßen Kugel formen. Auf einem Backblech bei 190 Grad etwa 17-20 Min im vorgeheizten Ofen backen. Die noch heißen Bällchen nach Geschmack mit Puderzucker bestäuben, Kaffee aufsetzen und mmmhhhh.....genießen.



Kerzen: Meister der Gemütlichkeit

In der Wohnung hängt der himmlische Duft von Gebäck in der Luft und was für eine wohlige Winteratmosphäre jetzt nicht fehlen darf, ist eine stimmungsvolle Beleuchtung. Da Kerzen Meister der Gemütlichkeit sind und die Weihnachtszeit erst "typisch weihnachtlich" machen, entscheiden wir uns für einen imposanten Kerzenhalter in Antik-Optik. Der Clou an dem knapp 70 cm hohen Leuchter: Von kitschig bis schlicht macht er jede Laune mit und lässt sich mit etwas Kreativität nach Herzenslust in ein festliches Prunkstück verwandeln. Weil seine langen Arme geradezu darum bitten, geschmückt zu werden, verzieren wir ihn mit einer LED-Lichterkette und lassen ihn so noch heller leuchten. Die Kombination aus echten Kerzen und elektrischem Licht wird zum echten Hingucker im Raum. Vielleicht - aber nur vielleicht - wird ihm in diesem Jahr sogar der kleine sonst obligatorische Weihnachtsbaum weichen müssen.



Mit Licht und Schatten Atmosphäre schaffen

Vor allem in der dunklen Jahreszeit ist Licht ein wahrer Stimmungsaufheller und ausschlaggebend für die gute Laune. Während wir in den Sommermonaten quasi unbewusst vom Tageslicht versorgt werden, verlangt die innere "Licht-Batterie" jetzt, regelmäßig aufgefüllt zu werden. Damit uns die Beleuchtung im Winter zu Hause positiv stimmt, empfehlen Einrichtungsexperten, in einem Raum mehrere Lichtquellen unterschiedlicher Intensität zu platzieren und so punktuelle Kontraste zu setzen. Lichtinseln in verschiedenen Formen und Größen können Sideboards, Bücherregale oder einfache schmucklose Nischen wunderbar in Szene setzen. Zum Beispiel können bereits ein Paar Teelichter neben einer hübschen Tischlampe ein wahres Ambiente-Wunder bewirken. Etwas romantisch, aber nicht aufdringlich wirkt zum Beispiel die Leuchte "Eadlyn": Den Fuß schmückt ein Stück recyceltes Akazienholz und gibt der sonst klassischen Lampe die nötige Portion Gemütlichkeit.



Punschgenuss zu Hause einfach selbst gemacht

Wer denkt, dass man das Licht jetzt wieder ausschalten muss, um sich auf dem Christkindlemarkt einen Weihnachtspunsch zu gönnen, der irrt. Das köstliche Heißgetränk lässt sich nämlich auch hervorragend zu Hause, eingekuschelt auf dem Sofa oder in geselliger Runde mit Freunden genießen. Ein Vorteil: Vor den Kalorien braucht so niemand mehr Angst zu haben, den beigemischten Zucker und Alkohol kann man nämlich nach persönlichem Geschmack einfach selbst dosieren. Auch der Kreativitätsfaktor ist nicht zu vernachlässigen: Warum nicht den traditionellen Geschmack von Zimt, Vanille oder Kardamom durch etwas Neues ersetzen? Favorit der Redaktion ist zum Beispiel der Cranberry-Punsch. Dazu benötigt man 100g getrocknete Cranberries, 100ml braunen Rum, 2 Bio-Orangen, 3 Stück Kandiszucker, 500 ml Rotwein, 700 ml Cranberrysaft und nach Geschmack 2 Stangen Zimt. Und So geht’s: Die Orangen waschen, in dünne Scheiben schneiden und die restlichen Zutaten bis auf den Kandis in einem Topf langsam erhitzen. Anschließend mit dem Kandis süßen und voilá: Heraus kommt eine herrlich wärmender Genuss, der den Weihnachtsmarkt direkt nach Hause holt.



Auf der Couch eingekuschelt Plätzchen knabbern, Freunde zum adventlichen Vorglühen einladen oder einfach bei Kerzenschein an die Decke gucken - Ein Wohlfühlrefugium daheim hilft uns, gut gelaunt durch die Adventszeit zu kommen und die Hektik vor der Tür zu lassen. Hipburn wünscht allen Leserinnen und Lesern eine stimmungsvolle und natürlich stressfreie Weihnachtszeit!

Fotos: Margarita Frank

Der Kerzenhalter wurde entdeckt auf www.moebel.de und die Tischlampe auf www.loberon.de




Beitrag von Margarita Frank  /  12. Dezember 2015  /  Drucken  /  Fehler melden  /  Erschienen bei Hipburn / © hipburn.de
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