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Seien wir ehrlich: Eigentlich fühlen wir uns mode- und kleidungsmäßig oft überfordert. Surfen wir im Internet oder stöbern wir real in Geschäften, erleben wir ein Überangebot an Mode, die - laut Modeindustrie - unbedingt getragen werden muss, um "in" zu sein. Oft, zu oft, beugen wir uns - einer cleveren Werbestrategie sei Dank - dem immer stärker werdenden Modediktat.
Aber brauchen wir tatsächlich jedes halbe Jahr neue Kleider, Hosen, Schuhe, Blusen oder Modeschmuck? Brauchen wir diese neon-bunten, glitzernden - nur für kurze Zeit ausgelegten - Saisonartikel, die - rechnen wir mal alles zusammen - am Ende richtig viel Geld kosten? Positiv wäre es ja, wenn wir uns bei diesem Überangebot an Mode stilvoll kleiden würden. Aber machen wir das auch? Nein! Von Nord bis Süd prägen die Stadtbilder ein und denselben (uniformierten) Frauentyp:  (Skinny-)Jeans oder Schlabberhose, Sneaker, T-Shirt, langweilige Haarschnitte und ebensolche Brillengestelle. Alles wirkt so austauschbar. Nur wenig Frauen verströmen noch eine Aura, die uns - Männlein oder Weiblein - dazu verführt, ein zweites oder drittes Mal hinzuschauen. Machen wir´s doch wie Audrey! Lernen wir, stilsicher zu werden und es zu bleiben. Da gerade die 50er bis 70er Jahre ein Revival  erleben, ist Audrey angesagt wie nie. Doch was fasziniert uns so an ihr? Es ist ihr einfacher, natürlicher und unverwechselbarer Stil, dem sie immer treu gewesen ist. Auffallend ist, dass Audrey eine Garderobe trug, die wenig Abwechslung bot. Ihre Lieblingsfarben waren schwarz und weiß. Sie liebte Blusen und schmal geschnittene schwarze 7/8-Hosen, Ballerinas, Perlenketten, ärmellose schwarze Etui-Kleider, große schwarze Sonnenbrillen und hin und wieder ein schickes farbiges Tuch. Trotz dieser minimalistischen Garderobe verkörpert sie bis heute Grazie, Eleganz und Stil.

"Jede Frau kann mich kopieren, es ist ganz leicht", so Audreys Botschaft an die Frauen.

Der Taschen-Verlag hat aktuell einen wunderschönen Bildband auf den Markt gebracht: "Audrey Hepburn - Photographs 1953 - 1966" Von Bob Willoughby. Auf 280 Seiten kann man der Stilikone und Schauspielerin ganz nah sein - vor und hinter den Kulissen. Seufz....diese großen braunen Augen! Das Blättern macht ganz viel Freude! www.taschen.com.
Beitrag von Ulrike Fieback  /  19. September 2014  /  Drucken  /  Fehler melden  /  Erschienen bei Hipburn / © hipburn.de
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