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Sie sind purer sinnlicher Genuss. Jedes Sehen und Fühlen kommt einem Feuerwerk gleich. Sie sind butterweiche Kunstwerke, wahre Handschmeichler, laden zum Schmusen ein und sind persönliche Begleiter fürs Leben. Zudem kommen sie stilvoll und elegant daher: Die Luxushandtaschen der Ledermanufaktur Hanford & Römer.

Die Handtasche: Statement und Status-Symbol

"Was für Männer der Porsche oder Bentley, ist für Frauen das Status-Symbol Handtasche", erklärt Dirk Römer, Geschäftsführer des Düsseldorfer Unternehmens. "Mit unserer exklusiven Kollektion sprechen wir die zeitlos-elegante Frau an, die das Besondere schätzt und dennoch auf niveauvolles Understatement setzt". Zeitloses ist immer und ohne Altersgrenzen tragbar und kann über Jahre, sogar über Jahrzehnte benutzt werden – eine besondere Form der Nachhaltigkeit! "Unvergängliches", so der Manufaktur-Chef, "ist zudem ein Kompliment an Qualität, Perfektion und Design".



Die Manufaktur Hanford & Römer verarbeitet samtweiches Leder zu meisterlich zeitlosen Kunstwerken und bewegt sich auf Augenhöhe mit Birkin- oder Kelly-Bags. Und doch gibt es einen bedeutenden Unterschied: Dirk Römers klares Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung. Bewusst hat sich der Geschäftsmann dafür entschieden, nur in Deutschland zu produzieren. Konsequent nachhaltig verwendet er die besten handselektierten Stücke aus feinstem deutschen Bullen-, Rinds- und Kalbsleder, die eine heimische Gerbung in zertifizierten Betrieben durchlaufen. Nur die höchsten Umweltstandards genügen seinen Ansprüchen. Mit diesen ethischen Grundsätzen hat der Düsseldorfer – der einer angesehenen Kaufmannsfamilie entstammt – einen neuen Nährboden für Innovationen in Deutschland geschaffen. Zum Einen möchte er hinsichtlich seiner Luxushandtaschen und Leder-Manufaktur gesellschaftliche Impulse setzen, Klasse statt Masse zu konsumieren und eine Sensibilität für Stil und Ästhetik entwickeln. Zum Anderen setzt er sich für Traditionen, Werte und faire Arbeitsbedingungen ein. Gegen die Billigverarbeitung aus Asien hat er sich eindeutig und klar positioniert.



Feintäschner-Handwerk wieder in Deutschland etablieren

"Mir ist wichtig, einen gesellschaftlichen Wandel anzustoßen", argumentiert der Unternehmer, der das Feintäschner-Handwerk langfristig wieder in Deutschland etablieren will und in diesem Zusammenhang Arbeitsplätze schaffen möchte. "Dazu benötige ich die Unterstützung der Verbraucher, die Qualität zu schätzen wissen und Produkte aus Asien – die unter erbärmlichen Rahmenbedingen hergestellt werden – ablehnen. Wenn sich die Gesellschaft wieder auf Werte besinnt, funktioniert dieser Wandel. Davon bin ich überzeugt", zeigt sich Römer optimistisch. "Aber ich weiß auch, dass ich dafür einen langen Atem brauche". Der Düsseldorfer Geschäftsmann sieht sich selbst in der Pflicht, um den Erhalt ausgestorbener Kulturgüter zu kämpfen. Das alte deutsche Feintäschnerhandwerk gehört eindeutig dazu und liegt ihm besonders am Herzen. "In den letzten zwei Jahrzehnten wurden fast alle Arbeitsplätze in der Leder- und Zulieferindustrie durch eine Abwanderung nach Asien vernichtet. Es ist allerhöchste Zeit gegenzusteuern".

Der engagierte Kaufmann wünscht sich wesentlich mehr Unternehmer mit Mut, die umdenken und gemeinsam mit ihm einen neuen ökonomischen Kreislauf in Gang setzen. Dirk Römers Lösungsansatz: Investition in Luxus. "Wir leben in einer Zeit des Überflusses und geringer Wertschätzung gegenüber Ressourcen, Umwelt und Menschen", klagt Dirk Römer. "Wenn beispielsweise weniger Masse produziert wird, werden auch weniger Ressourcen verschwendet". Es ist an der Zeit, das Besondere wertzuschätzen und in 'Luxus' zu investieren, so Römers Sichtweise und stellt seinen Lösungsansatz vor:

Luxus, sich wieder Zeit zu nehmen,
Luxus, nachhaltige Materialien zu verwenden,
Luxus, Menschen Bildung und Arbeit zu geben,
Luxus, die Arbeitskraft der Menschen zu honorieren,
Luxus, in Menschen und Kultur zu investieren,
Luxus, über die Zusammenhänge neuer Wirk-Kreise nachzudenken,
Luxus, eine neue Lebens-Philosophie zu kreieren.

Weise Worte und hehre Ziele, für die Dirk Römer täglich und unermüdlich Lobbyarbeit leistet. Soziale Verantwortung und Ökonomie sind für ihn keine leeren Worthülsen, sondern gelebte Realität.





"Ich benutze nur deutsches Qualitäts-Leder"

"So hält sich zum Beispiel hartnäckig die Meinung, dass aus Südeuropa das beste Leder kommt", klärt der Düsseldorfer Geschäftsmann auf. "Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil: Je weiter ich nach Süden vorstoße, desto schlechter, dünner und ungleichmäßiger wird das Leder. Einen wesentlichen Grund stellen die vielen Mückenstiche im Leder dar. Haut, die weniger Insektenstiche aufweist, muss beim Gerben auch seltener korrigiert werden. Das beste Qualitätsleder kommt eindeutig aus Nordeuropa. Deshalb haben wir uns für deutsches Leder entschieden". Der bekennende Bentley-Fahrer weiß, wovon er spricht. Benutzt doch der Autohersteller für die Ledersitze der Luxus-Fahrzeuge nur Rentierleder aus Norwegen.




Präsentation auf der Nobelmeile 'Kö' in Düsseldorf

Düsseldorf, Königsalle 14. In der 'Kö', wie die Prachtmeile liebevoll von den Rheinländern genannt wird, befindet sich das Büro der Firma Hanford & Römer sowie eine Ausstellung der wunderschönen Leder-Exponate. Nach Terminabsprache ist die Präsentation für Kunden zugängig. ist. Eine Exklusivität ist somit schon vor dem Kauf einer Tasche gewährleistet.


Das Firmenlogo, welches edel und aristokratisch den Kunden willkommen heißt, erinnert mit seinen Initialen 'HR' an das Wappen der englischen Königin.

"Eine gewisse Affinität zu den britischen Inseln lässt sich nicht verleugnen", lacht der Geschäftsmann, der stets stilvoll in Maßanzug, Budapester Schuhen, Einstecktuch und Manschettenknöpfen anzutreffen ist. "Meine Frau und ich lieben den Stil der Briten. Vor allem in London erfreuen wir uns jedes Mal über die gut gekleideten Menschen. Ferner begeistert uns die Natur, die sanften Hügel, die steile Klippen und die wunderbaren Gärten. Kurzum: Wir lieben, leben und pflegen den englischen Stil und das Understatement, welches sich ganz besonders in unseren Kollektionen widerspiegelt".

Doch bei aller Sympathie zum Vereinigten Königreich: Die Historie soll nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei dem edlen Firmenlogo tatsächlich um das Familienwappen des Urgroßvaters handelt, der Anfang der 1930iger Jahre einen Sattlerbetrieb in Düsseldorf gegründet hat.


Kunstwerke mit individuellen Extras

Heute sind Dirk Römer und seine Frau Silke Hanford die Köpfe der gleichnamigen Marke. Als Frau weiß Silke Hanford genau, worauf es ankommt und welchen Komfort und Luxus eine Tasche benötigt. Schließlich ist sie eine treue Begleiterin fürs Leben. Speziell auf die Bedürfnisse einer Frau zugeschnitten, haben die Handtaschen eine luxuriöse Innenausstattung aus edelstem Leder bzw. Nubuk-Leder. So gibt es zum Beispiel ein Lippenstiftfach, ein Smarthone/I-phone-Fach, ein Fach für die Geldbörse sowie ein Fach für Füller und Kugelschreiber. Mindestens sechs Fächer einschließlich eines großen Reißverschluss-Fachs zeichnen die Luxus-Handtaschen aus. 'Frau' ist somit immer gut organisiert! Durch den engen und kooperativen Austausch mit den Kundinnen bzw. Kunden, entwickeln sich die Kollektionen stets weiter.

Als Add-on zur Tasche werden farblich passende und abgestimmte Lederetuis, Schlüsselanhänger, Gürtel, Seidentücher und Kaschmirschals angeboten.

Trends interessieren die beiden kreativen Köpfe nur sekundär. Von dem halbjährlichen Wechsel in der Modeindustrie haben sie sich unabhängig gemacht. Nur Bewährtes aus der Vergangenheit und Gegenwart fließt in die Entwürfe, Modelle und Kollektionen ein. Der Erfolg gibt den beiden Düsseldorfern Recht.






Qualität, Präzision und Perfektion

Qualität, Präzision und Perfektion sind die Leitmotive aller Entwicklungs- und Produktionsprozesse der Hanford & Römer Handtaschen. Zeit ist dabei ein wertvolles Gut, denn die Entwicklung eines Modells ist sehr aufwendig. Angefangen mit einem Entwurf, Papiermodell und Dummy bis hin zur ersten Modellproduktion in Leder vergehen einige Wochen. Für die reine Fertigungszeit benötigt der Feintäschner zusätzlich rund 20 Meisterstunden. Anschließend werden die Kanten der Tasche eingeschlagen und verklebt. Der nachfolgende Steppvorgang mit der Maschine ist absolute Präzisionsarbeit, die Geduld erfordert. Eine gerade Naht ist das A&O! Der finale Arbeitsvorgang besteht darin, die Innentaschen zu nähen sowie Füsse, Schlösser und Reißverschlüsse einzusetzen. Nur ein kleinster Fehler und die Tasche ist nicht mehr zu verkaufen. Die Produktionsprozesse, die allesamt reine Handarbeit sind, erklären auch die Wartezeit hinsichtlich einer bestellten Handtasche. "Drei bis sechs Monate Geduld sollte die Kundin schon aufbringen", so der Unternehmer.

Luxus pur: Style-Collection und Signature-Collection

Dirk Römer und sein Team bieten der anspruchsvollen Kundschaft zwei 'Handtaschen-Module' an: Die limitierte 'Style-Kollektion': Frisch und zeitgemäß in aktuellen Farben wie beispielsweise rosa, hellblau, türkis und fröhlichen Orangetönen und die 'Signature-Collection', bei der es unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten für die Kundin gibt. Feinstes Nubuk- oder Nappaleder in wundervollen Farbpaletten, Schultergurte, Griffe, Furnituren in Gold oder Silber, Quasten, Anhänger, Monogramme oder Initialen – alles ist individuell wählbar. Ein Universum der Emotionen! Traumhafte Reisetaschen aus grobnarbigem Bullenleder runden die exquisite Kollektionspalette ab. Da die Taschen nach persönlichen Vorlieben zusammengestellt werden, verkörpert die Tasche für die Trägerin ein besonderes Lebensgefühl und es entsteht eine außergewöhnliche 'Tasche-Frau-Beziehung', weiß Dirk Römer zu berichten.




Neben seinem Düsseldorfer Showroom ist der Unternehmer mit der Hanford & Römer-Kollektion auf ausgewählten nationalen und internationalen Veranstaltungen wie Kreuzfahrtschiffen, Luxusautoherstellern, Yachtherstellern oder Fünf-Sterne-Hotels anzutreffen. Auf Wunsch besucht er Kunden im In-und Ausland für ein persönliches Beratungsgespräch.

Um in die Luxus-Handtaschenwelt einzutauchen, um sie zu sehen, zu fühlen und sinnlich zu genießen, besucht Hipburn Dirk Römer in seinem Düsseldorfer Office. Inmitten der traumhaften Exponate treffen wir den Unternehmer zu einem Interview.

Hipburn Herr Römer, wie begeistern und überzeugen Sie mich, dass ich keine Hermès, sondern eine Hanford & Römer-Tasche kaufe?

Dirk Römer Überzeugen möchten wir keinen; begeistern schon! Dies schaffen wir mit unseren Produkten und unserer nachhaltigen Philosophie. Zu uns kommen Kundinnen, die sich ihren Traum nach Individualität erfüllen möchten.

Hipburn Sie entwerfen Statements und keine Trends. Dennoch meine Frage: Wie oft verändert sich die Kollektion?

Dirk Römer Unsere Kollektion verändert sich nicht, sie wächst! Wir sind ja zum Glück als Manufaktur nicht abhängig von den sehr schnellen Wechseln der Modeindustrie. Für uns ist es wichtig, dass eine Kundin ihr Lieblingsteil immer nachkaufen kann. Das ist Ehrensache. Da wir sehr eng im Austausch mit unseren Kunden stehen, entwickeln sich die Kollektionen immer weiter. Will heißen: Wir reagieren oft auf die Wünsche unserer Kunden. Natürlich können meine Frau und ich auch nicht leben, ohne etwas Neues zu entwerfen. Daher wächst unsere Kollektion ständig.

Hipburn Welches Preisgefüge haben Ihre Lederwaren?

Dirk Römer Im Luxussegment spricht man nicht über Preise. Graf Rainer von Thun, ein Freund des Hauses, hat es einmal treffend formuliert: 'Die Signature-Collection' ist der Bentley unter den Taschen.

Hipburn Gibt es Favoritenfarben bei den Handtaschen?

Dirk Römer Ja, eindeutig. Die klassischen Business Farben Schwarz, Braun und Blau laufen immer, dicht gefolgt von Rot und Cognac.

Hipburn Was ist für Sie persönlich Stil und Ästhetik?

Dirk Römer Für mich gehört vor allem gutes Benehmen und ein vernünftiges Miteinander zum guten Ton. Natürlich finde ich stilvolle Kleidung sehr wichtig. Weniger ist mehr. Schön und ästhetisch ist für mich klassische und zeitlose Eleganz. Sei es in der Architektur, bei Fahrzeugen und vor allem bei Kleidung.

Hipburn Welchen Promi würden Sie gerne mit einer Ihrer Taschen sehen? Zu welchem VIP würden Ihre Taschen wunderbar passen?

Dirk Römer Es muss auf jeden Fall eine stilvolle Persönlichkeit sein. Zu Iris Berben und Christine Kaufmann würden unsere Taschen wunderbar passen. Aber auch zu Heike Makatsch, die ja wie ich aus Düsseldorf kommt. Aber auch an Gwyneth Paltrow würde eine unserer Taschen spannend aussehen.

Hipburn Wo lassen Sie sich inspirieren?

Dirk Römer Inspirationen finden meine Frau und ich in den großen Metropolen der Welt, in den Farben der Natur und vor allem am Meer. Die wilde Kraft des Wassers ist für uns Beruhigung und Inspiration zugleich.

Hipburn Was hebt Sie vom Mitbewerber ab?

Dirk Römer Wir stehen für Individualität, Qualität und zeitlose Eleganz. Zudem stellen wir uns auf unsere Kunden ein.

Hipburn Gibt es einen Onlineshop, um Ihre Produkte digital zu erwerben?

Dirk Römer Ich finde, Luxus und Qualität sind nur bedingt online zu vermitteln. Qualität bedeutet für mich sehen und anfassen. Nur so kann ich spüren und erleben. Persönlich liebe ich es ja auch, zu meinem Schneider zu gehen und einen Anzug anfertigen zu lassen. Bei ihm kann ich alle Stoffe anfassen, werde persönlich beraten und habe anschließend ein perfektes Ergebnis. So halten wir es auch mit unseren Kunden. Deshalb gibt es keinen Online-Shop.

Hipburn Wie und wo entspannen Sie nach einem anstrengenden Arbeitstag?

Dirk Römer In der Küche. Ich koche für mein Leben gerne. Da kann ich gut abschalten. Dazu ein gutes Gespräch, Musik sowie ein Glas guter Bordeaux-Wein. Meine Frau entspannt bei der Gartenarbeit und bei der Dekoration von wunderschönen Blumenarrangements.

Hipburn Welche Projekte und Visionen gibt es für die Zukunft?

Dirk Römer Es treibt mich an, dass Täschner-Handwerk wieder in Deutschland zu etablieren. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird mich in der Zukunft beschäftigen. Hinsichtlich der Handtaschen planen wir besondere Events in Fünf-Sterne-Hotels.

Fotos: Uwe Reinert

www.hanfordundrömer.com


Beitrag von Redaktion Hipburn  /  04. Mai 2016  /  Drucken  /  Fehler melden  /  Erschienen bei Hipburn / © hipburn.de
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